Profil

martina-Doemling-portrait

Qualifikation

Erziehungswissenschaftlerin und Ethnologin M.A.

Systemische Organisationsberaterin

Supervisorin und Coach (DGSV)

Systemische Beraterin

Gendertrainerin

Prozessbegleiterin für inklusive Entwicklungsprozesse

Systemische Familientherapeutin (SG)

Erfahrungen / Feldkompetenzen

Freiberufliche Organisationsberaterin, Coach, Supervisorin für öffentliche Verwaltung, Universitäten, NGOs

 

Beraterin für Führungskräfte in KMUs, akkreditierte Organisationsberaterin für KMUS bei UnternehmensWert:Mensch

 

Projektcoach und Projektberaterin in den Bundesprogrammen ‚Toleranz fördern – Kompetenz stärken‘ und ‚Demokratie leben‘

 

Projektmanagement, Projektkonzeption und -umsetzung, u.a. für: Heinrich Böll Stiftung Bereich Nahost+Nordafrika, Youth Empowerment Partnership Programme an der Internationale Akademie an der Freien Universität Berlin, HOF – Institut für Hochschulforschung, Girls‘ Day

 

Organisationsberatung und Benchmarkings für Hochschulen, Universitäten, Forschungseinrichtungen bei der HIS GmbH, jetzt HIS-HE Institut für Hochschulentwicklung e. V.

 

Bildungsreferentin und Seminarleiterin beim Bund für Umwelt und Naturschutz e.V., für NGOs und Gewerkschaft

Mein Beratungsverständnis

Beratung sehe ich als eine Art „fürsorgendes Nachdenken“, um aus einem Ist-Zustand, der in irgendeiner Form als irritierend, unpassend, unbefriedigend oder überholt erleben, zu einem passenderen Zustand zu kommen. Häufig möchten Menschen, die zu mir kommen, wieder oder stärker handlungsfähiger werden, ihre eigenen Ressourcen mehr zu ihrem Wohl und zielorientierter nutzen oder einen Weg aus Sackgassen oder stagnierenden Zuständen finden. Um dann wieder Entscheidungen zu treffen, von denen sie selbst überzeugt sind. Beratung ist für mich eine gute Möglichkeit, mit der Sie einerseits Klarheit (wieder)herstellen und andererseits auch emotional mehr Sicherheit gewinnen können, um zu Ihren Zielen zu gelangen.

Meine Arbeitsweise und Haltung

Als Pädagogin, Ethnologin, Organisationsberaterin und Supervisorin trete ich von außen in ein „fremdes“ Gefüge/eine Organisation ein und betrachte dieses zunächst als eine eigene Welt mit einer eigenen Kultur, eigenen Regeln, Ritualen und Werten. Meine Rolle sehe ich als interessierte, zugewandte, freundliche, manchmal auch kritische Fragerin, die mit ihrer Tätigkeit wie eine Katalysatorin wirken kann: ich füge nur meine Anwesenheit hinzu und durch meine Fragen, Impulse, Inputs biete ich Ihnen in Ihre Welt die Möglichkeit, neue Aspekte an sich selbst wahrzunehmen oder anders ins Gespräch oder einen Austausch zu kommen – mit Beteiligten und der Umwelt. Neben konkreten Analyseinstrumenten biete ich einen Spiegel und lade zu einem gemeinsamen „Rundflug“ mit einem Blick von außen und oben ein. Bislang Gedachtes kann ausgesprochen und ins Gespräch gebracht werden, Selbstverständlichkeiten können wahrnehmbar, anfassbar und damit anders begreifbar werden. Das eröffnet einen Raum und bietet Chancen, in der aktuellen Situation wieder oder mehr Klarheit zu erlangen und auf dieser Basis informiertere, bewusstere Entscheidungen zu treffen. Den Prozess und die Ergebnisse bilde ich dabei auf Papier ab und hier finden Sie die einzelnen Schritte, die wir gegangen sind und die konkreten Vorhaben, die Sie entwickelt haben.

 

Meiner Arbeit liegt ein emanzipatorisches Menschenbild zugrunde. Die Werte Selbstverwirklichung, Empowerment im Sinne von positiver Selbstermächtigung, Schaffen von Wachstums- und Entwicklungsmöglichkeiten sowie Selbstbestimmung sind mir wichtig. Es ist mein Anliegen, dass die Menschen, mit denen ich arbeite, ihre Handlungsmöglichkeiten erweitern können und die Verantwortung für das eigene Handeln so weit wie möglich übernehmen bzw. zurück gewinnen können und in Hinblick auf ihre Ziele nutzen können. Das bedeutet auch aktive Teilhabe und Partizipation in der gemeinsamen Arbeit bei Coaching, Supervision, Organisationsberatung. Das Wahrnehmen und Nutzen der eigenen Ressourcen, sich der eigenen Potenziale bewusst(er) werden und in das aktive Lenken zu kommen.

Publikationen

2015 Studieren und bleiben. Berufseinstieg internationaler HochschulabsolventInnen in Deutschland. Zusammen mit Peer Pasternack.

2014 Study and Work – Ausländische Studierende in Ostdeutschland halten, Willkommenssignale setzen. Eine Handreichung mit Praxisbeispielen.

2014 Wer schon da ist, könnte auch bleiben. Internationale Studierende als künftiges Fachkräftepotenzial in ostdeutschen Regionen. Zusammen mit Peer Pasternack.

2013 Willkommenssignale setzen. Ausländische Studierende in Ostdeutschland halten.

2002 Sustainability and Justice: A political North South Dialogue. World Summit Papers of the Heinrich Böll Foundation, No. 13. (Herausgeberin